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Zeit.Gott hat die Kräuter heilsam gemacht und ein Vernüftiger verachtet sie nicht.  Altes Testament. 

Sonne in Jungfrau -- 23. August bis 22. September . Allmählich nimmt die Sonnenkraft ab. Sie bringt die letzte Süße in die Früchte. Es ist Erntezeit - eine arbeitsreiche  Zeit.




Das Schöllkraut ist eine ebenso hübsche  
                                                                                                                                              wie weitverbreitete Pflanze. Wenn sie sich als

Standort nicht bevorzugt Schutzplätze aus

suchte, fände sie sicher mehr Beachtung.

Dürer ist an ihr nicht vorübergegangen. Er

hat das Schöllkraut aus seiner Umgebung

losgelöst in einem schönen Aquarell dargestellt.

Wirkungen in der medizinischen Anwendung

In der Volksmedizin wird der Saft der Pflanze äußerlich bei Hautkrankheiten wie Warzen verwendet, entweder nativ oder als Salbe („Glaucionsalbe“, lateinisch auch „Glaucina“. Als Wirkprinzip werden Eiweiß auflösende (proteolytische) und antivirale Mechanismen diskutiert. Der Saft sowie die Salbe können stark reizend wirken. Wird jedoch der Saft mehrere Tage auf eine Warze aufgetragen, kann diese vollständig verschwinden. Die Färbung beginnt nach kurzer Zeit und mehrmaligem Händewaschen zu verblassen. Der Nutzen ist jedoch nur unzureichend durch klinische Studien dokumentiert.

Wegen der papaverinartigen, leicht spasmolytischen und cholagogen Wirkungen der Chelidonium-typischen Alkaloide werden bzw. wurden Zubereitungen aus der Krautdroge innerlich bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und im Bereich der Gallenwege eingesetzt.

Studien zur Pharmakokinetik nach oraler Gabe zeigen, dass hohe Konzentrationen an Chelidonium-Alkaloiden im Stuhl und nur niedrige Konzentrationen in der Leber auftreten.

Eine Anreicherung in der Leber wurde nicht beobachtet. Die Ausscheidung über die Niere ist gering. Die Befunde deuten darauf hin, dass eine schlechte Resorption, nicht jedoch ein hoher First-Pass-Effekt hauptsächlich für die geringe systemische Bioverfügbarkeit verantwortlich ist. Insbesondere die Resorption der quartären Alkaloide (Chelerythrin, Sanguinarin) wird als sehr gering eingeschätzt.