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Gott hat die Kräuter heilsam gemacht und ein Vernüftiger verachtet sie nicht.  Altes Testament.




Diese ausdauernde, 10-40 cm hoch werdende Pflanze mit schmal lanzettlichen und kahlen Roset- tengrundblättern ist zahlreich auf Wiesen, Weiden' Ruderalstellen sowie an Weg- und Sandgrubenrän- dern anzutreffen. Der gefurchte Schaft ist in der Regel deutlich länger als die drei- bis siebennervigen, am Grund zu einem Stiel verschmälerten, spitzen, mehr oder weniger aufrechten Blätter. Der Schaft trägt eine kurze, walzige Blütenähre. Die Blüten wachsen in den Achseln der braunen' trockenhäutigen, kahlen Deckblätter. Der Blüten- kelch hat zwei freie und zwei verwachsene Kelchzipfel, hinter denen die 2-3 mm lange, bräunliche Krone sitzt. Aus der Krone ragen die Staubblätter heraus, die zwei- bis dreimal so lang sind wie die Krone. Nach dem Befruchten entwickelt sich eine zwei Samen enthaltende eiförmige Kapsel mit Deckel. Diese Art ist eine bekannte Heilpflanze, deren Blätter früher auf Wunden gelegt wurden, heute aber zur Bereitung von Hustensirup Verwendung finden. Die Art ist ein Kosmopolit. Sie wurde nicht nur in Afrika und Nordamerika, Brasilien, Chile rund Ar- gentinien, sondern auch nach Ceylon (Sri I-anka), Australien und Neuseeland eingeschleppt. Einen völlig glatten Schaft, aber am Rand gewim- perte Blattspreiten mit gut sichtbarem, dunklem Mit- telnerv hat die in den Alpen heimische verwandte Art Bergwegerich {P. atrata).