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Gott hat die Kräuter heilsam gemacht und ein Vernüftiger verachtet sie nicht.  Altes Testament.



Beschreibung

Die Hohe Schlüsselblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 10 bis 30 Zentimeter erreicht. Die beiderseits behaarten Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette zusammen, erreichen eine Länge von etwa 20 cm und gehen, immer schmäler werdend, langsam in den geflügelten Blattstiel über. Der Blattrand weist eine unregelmäßige und feine Zaehnung auf. Die hellgelben Blüten erscheinen von März bis Mai. Die Blüten sind im Vergleich zur Echten Schlüsselblume (Primula veris) größer und heller gefärbt. Im Unterschied zur Echten Schlüsselblume ist bei der Hohen Schlüsselblume der Schlund der Blüten goldgelb und der Kelch sitzt eng den Blütenblättern an. Die Blüten duften außerdem nur geringfügig. Zur Unterscheidung der beiden Arten aber tragen vor allem die unterschiedlichen Standortanforderungen bei; die Echte Schlüsselblume ist nur in trockenen Wiesen, Gebüsch und lichten Wäldern zu finden. Pollenkörner der Wald-Schlüsselblume im Lichtmikroskop. Blütenstände der Hohen Schlüsselblume Die zylindrisch geformten Kapselfrüchte der Hohen Schlüsselblume stehen an steif aufrecht stehenden Fruchtstielen und sind meist länger als der Kelch. Die Chromosomenzahl beträgt 2n Aus den Blüten und Wurzeln der Hohen und der Echten Schlüsselblume wird Tee hergestellt, der schleimlösend und Auswurf fördernd wirkt. Sorten der Hohen Schlüsselblume werden auch als Zierpflanze genutzt. Die so genannten Elatior-Hybriden Primula polyantha sind allerdings trotz ihres Namens keine Abkömmlinge der Hohen Schlüsselblume, sondern entstammen der Kreuzung Primula veris × vulgaris, der Echten und der Stängellosen Schlüsselblume. Der Nektar der Schlüsselblume befindet sich tief unten in der Blütenröhre. Als bestäubende Insekten kommen daher nur langrüsselige Arten wie Hummeln und Schmetterlinge in Frage. Bei Bienen kann man jedoch manchmal beobachten, dass sie die Kronröhre von außen aufbeißen, um auf diese Art an den Nektar zu gelangen. Die Schlüsselblume zählt zu den sogenannten Austrocknungsstreuern. Die Fruchtkapseln, die die Samen enthalten, rollen sich bei trockenem Wetter zurück und erlauben so, dass die Samen ausgestreut werden. Bei feuchten Wetter krümmen sich die Kapselzähne wieder nach innen und verschließen so die Kapsel. Die Pflanze dient u. a. auch den Raupen der gefährdeten Schmetterlingsarten Perlbinde und Schlüsselblumen-Würfelfalter als Futterpflanze. Die Hohe Schlüsselblume wird vom Rostpilz Puccinia primulae befallen.Diese ausdauernde, 10-40 cm hoch werdende Pflanze mit schmal lanzettlichen und kahlen Roset- tengrundblättern ist zahlreich auf Wiesen, Weiden' Ruderalstellen sowie an Weg- und Sandgrubenrän- dern anzutreffen. Der gefurchte Schaft ist in der Regel deutlich länger als die drei- bis siebennervigen, am Grund zu einem Stiel verschmälerten, spitzen, mehr oder weniger aufrechten Blätter. Der Schaft trägt eine kurze, walzige Blütenähre. Die Blüten wachsen in den Achseln der braunen' trockenhäutigen, kahlen Deckblätter. Der Blüten- kelch hat zwei freie und zwei verwachsene Kelchzipfel, hinter denen die 2-3 mm lange, bräunliche Krone sitzt. Aus der Krone ragen die Staubblätter heraus, die zwei- bis dreimal so lang sind wie die Krone. Nach dem Befruchten entwickelt sich eine zwei Samen enthaltende eiförmige Kapsel mit Deckel. Diese Art ist eine bekannte Heilpflanze, deren Blätter früher auf Wunden gelegt wurden, heute aber zur Bereitung von Hustensirup Verwendung finden. Die Art ist ein Kosmopolit. Sie wurde nicht nur in Afrika und Nordamerika, Brasilien, Chile rund Ar- gentinien, sondern auch nach Ceylon (Sri I-anka), Australien und Neuseeland eingeschleppt. Einen völlig glatten Schaft, aber am Rand gewim- perte Blattspreiten mit gut sichtbarem, dunklem Mit- telnerv hat die in den Alpen heimische verwandte Art Bergwegerich {P. atrata).

Aus den Blüten und Wurzeln der Hohen und der Echten Schlüsselblume wird Tee hergestellt, der schleimlösend und Auswurf fördernd wirkt.

Haupt-Anwendungen: Husten, Heilwirkung
beruhigend,blutreinigend,blutstillend, entzündungs-hemmend, harntreibend,
krampflösend,schleimlösend
schmerzlindernd,
schweisstreibend,
Stoffwechsel anregend,